Beaujolais Villages

Beaujolais Villages

 

Der Beaujolais Villages von Olivier Depardon zeichnet sich durch frische und fruchtige Aromen aus, die an rote Früchte wie Kirschen und Himbeeren erinnern. Sanfte Tannine und ein mittlerer Körper machen diesen Wein bei einer Temperatur von 14°C – 16°C zu einem idealen Rotwein im Sommer. 0,75 l – 8,90 €

Am 9. und 10. August stellen wir den Wein in einer Weinprobe vor.


Das Weinbaugebiet Beaujolais erstreckt sich westlich der Saone, von Lyon im Süden bis Macon im Norden. Die Landschaft ist geprägt von vielen sanften Hügeln und kleinen Weilern. Die einfachen Weine der Appellation Beaujolais befinden sich im Süden des Gebiets, die hochwertigeren Beaujolais Villages sowie alle 10 Crus im Norden. Alle roten Beaujolais werden ausschließlich aus der Gamaytraube gekeltert. Nur etwa 10% der Produktion sind Weißweine auf Basis von Chardonnay.
Eine historische Andekdote gibt Aufschluß darüber, wie politische Entscheidungen sich auf den Weinbau auswirkten. Mit seinem Edikt von 1395 verbot Philipp der Kühne den Anbau der Gamaytraube im Burgund zugunsten von Pinot Noir. So entwickelte sich letztlich das angrenzende Weinbaugebiet Beaujolais, dessen Rotweine ausschließlich aus Gamay gekeltert werden.

Saint–Chinian Rosé

Zwei Flaschen Saint–Chinian Rosé auf dem Tisch

 

Aus dem Languedoc kommt unser Saint–Chinian Rosé: Mit der Nase nimmt man sofort die Erdbeer – und Himbeeraromen wahr. Beim ersten Schluck ist der Rosé frisch. Am Gaumen entwickelt sich ein ausgeprochen fruchtiger Geschmack, wobei man neben Erd – und Himbeeren auch etwas Grapefruit zu schmecken meint. Im Abgang sehr rund und geschmeidig: Der Saint-Chinian Rosé ist wie gemacht für einen Grillabend oder als Begleiter an einem langen Sommerabend!

0,75 l – 6,20 €

Scheurebe

Flasche Scheurebe neben Scheurebentrauben

 

Alexander Gysler betreibt biodynamischen Weinbau in Weinheim, einer kleinen rheinhessischen Weinbaugemeinde unweit von Alzey. Schon im Jahre 2004 hat das Weingut Gysler auf biologisch–dynamischen Weinbau umgestellt. Heute wachsen hier auf etwa zwölf Hektar Reben wie Riesling, Grau- und Spätburgunder. Aber auch die nach Georg Scheu benannte und von ihm 1916 gezüchtete Weißweinsorte Scheurebe wird hier kultiviert. Unsere Scheurebe verbindet Würze und feine Frucht, wobei der Wein bei einem vergleichsweise geringen Alkoholgehalt von 10,5 % trocken ausgebaut ist. Am Gaumen vereinigen sich schwarze Johannisbeere und Grapefruit mit einer eleganten Frische, die immer wieder Lust auf den nächsten Schluck macht!

0, 75 l – 10,20 €

Grillo

Eine Flasche Grillo vor den Hügeln der Baglio Gibellina

 

Grillo ist eine weiße Rebsorte, die überwiegend auf Sizilien angebaut wird. Früher nur als Grundlage für den süssen Marsala bekannt, keltern in den letzten Jahrzehnten immer mehr sizilianische Winzer aber auch hervorragenden trockenen Weißwein aus den Trauben der Sorte. Ursprünglich hatte die Rebsorte Grillo ihre Heimat in der italienischen Region Apulien. Auf Sizilien war die Rebsorte unbekannt. Nachdem jedoch die Reblauskatastrophe im 19. Jahrhundert einen Großteil der heimischen Reben auf Sizilien ausgerottet hatte, bestockten die sizilianischen Weinbauern große Flächen neu mit den widerstandsfähigen Grillo-Weinstöcken. Sie werden vor allem heute im Westen der Insel rund um die Stadt Trapani angebaut. Ironie der Geschichte: Aus Apulien sind die Reben mittlerweile verschwunden. Die Domäne Baglio Gibellina ist ein Teil der großen Biscardo Vini-Familie. Im Glas hellgelb, ist die Nase intensiv und reich an fruchtigen Anspielungen. Charakteristisch sind Duftnoten von Zitrone und Orange sowie eine Frische, die sich gleichmässig an Gaumen und Zunge ausbreitet. Im Hintergrund meint man Birnengeschmack wahrzunehmen. Der perfekte Wein für heiße Tage!

0,75 l – 6,50 €

Viez

Viez – Apfelwein von Streuobstwiesen

 

Viez – das ist trinkbares immaterielles Kulturerbe! Im Frühjahr dieses Jahres wurde der traditionelle Apfelwein aus der moselfränkischen Region in die Liste der Unesco aufgenommen. Gewürdigt wurde vor allem die Erhaltung und Pflege der traditionellen Streuobstwiesen, mit ihren alten Obstsorten und die Förderung der Biodiversität. Die Kelterei Marc Conrad in Welschbillig bei Trier sammelt im Herbst die Äpfel von Kleinerzeugern in der Region und keltert daraus den fruchtig-herben Viez. Mit einem Alkoholgehalt von 7% ist der Apfelwein etwas stärker als der französische Cidre, hat aber nur sehr wenig Kohlensäure. Pur oder als Schorle ist er eine perfekte Erfrischung im Sommer.

1,0 l – 3,50 € zzgl. Pfand

Wer Viez noch gar nicht kennt, kann jederzeit bei uns probieren. Wir haben den ganzen Sommer eine Flasche zur Probe kaltgestellt.

Oestricher Muschelkalk

Oestricher Muschelkalk vor dem Doosberg

 

Der Riesling Oestricher Muschelkalk vom Weingut Spreitzer ist ein trockener Wein. In hellem Zitronengelb fließt der Muschelkalk in das Glas, wo er die fruchtigen Aromen von Birnen mit Aprikosen und exotischer Papaya verströmt. Am Gaumen bemerkt man mineralische Noten, zu denen sich dezente Nuancen von Bananen, Mango und Quitte dazugesellen. Die Reben unseres Muschelkalk Rieslings wachsen größtenteils in direkter Rheinnähe, genauer gesagt in den Oestricher Weinbergen Lenchen und Doosberg. Die sehr fruchtbaren Böden bringen Weine hervor, die vor Fruchtaromen und Komplexität nur so strotzen!

0,75 l – 12,90 €

Diesen Wein stellen wir in unserer Weinprobe am 14. und 15. Juni vor.

Fräulein Mosel

Fräulein Mosel bei der Arbeit

 

Jung und ein bisschen wild ist unser wirklich nicht trockenes Fräulein Mosel“ – so führt das Weingut diesen Wein ein. Wir haben es hier mit einem weiteren Klassiker von der Mosel zu tun. Ein hochwertiger Riesling Kabinett mit einer feinen Süße, die Aromen von Honig, Pfirsich und Aprikose trägt. Dazu eine dezente Säure, Zitrusaromen und ein Alkoholgehalt von nur 8% Vol. Wunderbar als Aperitif, als Begleiter von asiatischer Küche oder als Abschluß eines schönen Abends. 0,75 l – 13,90 €

Diesen Wein stellen wir in unserer Weinprobe am 14. und 15. Juni vor.

Riesling Einblick Nr. 1

Nick Köwerich prüft Reisling Nr. 1

 

Riesling Einblick Nr. 1 – der Basiswein vom Weingut Köwerich in Leiwen. Halbtrocken und fruchtbetont, mit einer feinen Mineralität. Im Glas hellgelb, in der Nase Aromen von Pfirsch und Aprikose. Am Gaumen schmelzig und mit einem ein ausgewogenen Spiel von Süße und Säure. Zusammengefasst: Spritzig, harmonisch und unkompliziert. 0,75 l – 8,90 €

Diesen Wein stellen wir in unserer Weinprobe am 14. und 15. Juni vor.

 

Riesling “Für Feen und Elfen”

Riesling für Feen und Elfen

 

Für Feen und Elfen – ein Moselklassiker vom Weingut Nick Köwerich in Leiwen. Nur 10% Vol. Alkohol, erfrischend und fruchtig, mit einer dezenten Restsüße – der perfekte Wein für sommerliche Abende auf Balkon oder Terrasse. 0,75 l – 10,90 €

Diesen Wein stellen wir in unserer Weinprobe am 14. und 15. Juni vor.

Pasos de la Capula

 

Über dreissig Jahre alte Tempranillo Rebstöcke sind für den fruchtbetonten Tempranillo Pasos de la Capula aus La Mancha verantwortlich. Auf den Höhenlagen der südlichen Meseta reifen die Trauben, die nach den Richtlinien für Bioweine kultiviert werden. Das Farbspiel ist brillant und wird von violetten Reflexen dominiert. Im Duft überzeugt der Pasos de la Capula mit einer deutlichen Süsskirschennote, dazu etwas Kakao und ein wenig Süßholz. Saftig und reif präsentiert sich der Tempranillo dann im Geschmack. Der Säurebogen ist dezent, der Abgang samtig. Ein hervorragender Wein zum Grillen, aber auch zu Tapas oder Käse. 0,75 l – 5,90 €

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